Sodele, der Schaft ist fertig, die Maschen sind verteilt auf: 2 Nadeln des Spiels und eine Rundstricknadel.
Was mir als erstes auffiel: die Ferse wird über 2/3 der Maschen gestrickt, hier 32 Maschen, statt wie sonst 'bei meiner Ferse' über 2/4, wären hier 24 Maschen.
Gestrickt wird vorerst nur mit den 2 Nadeln des Spiels
Auch hier strickt man, nachdem die mittlere Maschenanzahl der Ferse erreicht ist, komplett über alle Maschen. Dabei werden dann auch die Lücken geschlossen.
Und zwar, in dem man in das Maschenglied der Vorreihe der 1. Paar-Masche einsticht, dies Maschenglied hochzieht, auf die linke Nadel hebt (sieht fast aus wie bei den Wickelmaschen) und im Anschluss beide Schlingen zusammen abstrickt. Dann folgt eine rechte Masche (die 2. des Paares) und so fort, bis man einmal komplett rum ist.
Das ganze mindestens drei Mal wiederholen.
Gesagt getan...
hier hab ich 2 Segmente fertig und zum Vergleich mal eine Socke 'mit meiner Ferse' daneben gelegt.
Die Tomatenferse wird deutlich größer
Für mich der Moment aufzuhören. Die Technik hab ich geschnallt und kann sie an Jutta weiter geben. Mir erschließt sich allerdings nicht, warum die Ferse größer werden muss, der Spann dafür aber schmaler.
Die Idee die Maschen des Oberfußes auf einer Rundstricknadel still zulegen um Löcher an den Übergängen zu vermeiden ist nicht neu, mich hat das Gebammsel allerdings genervt. Löcher am Übergang zum Spann habe ich ganz selten und wenn, dann ziehe ich den Querfaden hoch und stricke ihn verschränkt mit der 1. Masche der neuen Nadel ab. Passiert mir aber eher selten und meistens wenn ich die Socke in der Handtasche mit mir rumschleppe
Auch keine Überrraschung ist, dass sie mehr Wolle schluckt, auf diesem Bild ist die Hälfte meiner herkömmlichen Ferse fertig und noch einiges an Ribbelgarn übrig.
Fazit für mich:
Die Muster im Buch sind aber so schön, dass ich mir ein eigenes Exemplar gekauft habe ;)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen